SEO selber machen: In 5 Schritten zum maximalen Erfolg
von Raffael Karlovich - Letztes Update 8. Oktober, 2024
Du kannst SEO selber machen und damit deinen Website-Traffic ohne teure Experten steigern.
Für Kleinunternehmer und Online-Shops mit begrenztem Budget ist selbstgemachtes SEO eine kostengünstige Alternative.
Mit den richtigen Grundlagen und Tools kannst du schnell erste Erfolge erzielen.
Hier findest du einen Leitfaden mit 5 einfachen Schritten, um deine SEO-Strategie selbst umzusetzen.
Diese Do-it-yourself-Methode deckt die wichtigsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung ab:
Von der Auswahl relevanter Keywords über Content Erstellung bis hin zum Off-Page SEO.
Ist es schwer SEO zu lernen?
SEO ist nicht so schwierig, wie viele denken.
Die Herausforderung liegt vor allem darin, selbständig zu arbeiten und immer auf dem neusten Stand zu bleiben.
Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, wirst du die Frage, ob du SEO selber machen möchtest beantworten können.
Hoffe ich mal.
Falls du am Ende denkst “Laaangweilig” – lass es bleiben.
Ich drück dir die Daumen.
- SEO selber machen in der Schweiz: Ist das möglich und sinnvoll für dich? Finde es in diesem Beitrag heraus.
- Kreativität, Psychologie und ständiges Dazulernen: 4 Gründe, warum SEO selber zu machen so faszinierend sein kann.
- Weniger Frust, mehr Zeit: Die 5 Säulen des SEO: Die wichtigsten Themenbereiche und in welcher Reihenfolge du sie am besten angehst, damit du SEO selber lernen kannst.
- Was kostet es, SEO selber zu machen? Eine Beispielrechnung gibt dir eine grobe Orientierung.
SEO selber machen: Wie fange ich an ?
Nur weil man SEO selber lernen und machen kann, heisst das noch lange nicht, dass man auch sollte.
Die wichtigste Frage am Anfang muss folgende sein:
Lohnt es sich für dich, SEO in der Schweiz selber zu machen?
Die Antwort hängt von deinen individuellen Zielen und Ressourcen ab.
Und weil diese Antwort kaum weiterhilft, und ich weiterhelfen möchte, hier ein paar Szenarien, in denen das Erlernen von SEO sinnvoll ist:
- Du arbeitest im Marketing und möchtest dein Skillset um eine (sehr) gefragte Disziplin erweitern.
- Als Unternehmer oder Führungskraft möchtest du SEO zumindest soweit verstehen, dass du die Arbeit von Dienstleistern beurteilen und mitsteuern kannst.
- Du bist Webdesigner oder Entwickler und möchtest deinen Kunden helfen, gesehen zu werden.
- Du möchtest mehr Besucher für deine eigene Website haben, hast aber kein Budget für eine Agentur. Und du weisst auch, was diese Besucher auf deiner Website tun sollen.
- Dich fasziniert das Thema SEO und du möchtest kontinuierlich dazulernen.
Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen, sind die Bedingungen um zu starten optimal.
Wieso nicht gleich damit starten?
Tipp, um einfach mit SEO anzufangen:
Local SEO ist ein optimaler Startpunkt, um SEO zu lernen.
Für die praktische Anwendung von Local SEO, habe ich dir einen kompletten Leitfaden für lokale Suchmaschinenoptimierung in der Schweiz zusammengestellt.
Mache dir klar, warum du SEO selber machen und lernen möchtest. Definiere ein konkretes Ziel, z.B. ich möchte die durchschnittliche Besucherzahl auf meiner Website um 20% steigern oder ich möchte in 3 Monaten die wichtigsten SEO-Basics beherrschen.
Wie lerne ich SEO am besten für mich selber?
Noch nie war es so einfach, sich selber geistig zu erweitern.
Wer will, der kann.
Ein Laptop genügt.
Und die Internet Abdeckung in der Schweiz hat nur noch wenige Lücken, solange man nicht auf einer Alm 3650 Meter über dem Meeresspiegel lebt.
Es gibt viele Wege, SEO zu lernen – von kostenlosen Tutorials und Blog-Artikeln (wie die meinen), über Bücher und Video-Kurse bis hin zu Seminaren und Schulungen.
Künstliche Intelligenz (KI) im digitalen Marketing hat bereits einiges verändert.
KI macht das Lernen einfacher, wenn du sie bewusst in deinen Lernprozess einbaust.
Praktisch veranlagte Lerntypen haben es beim SEO deutlich einfacher.
Wenn es dir möglich ist, starte direkt am Anfang ein kleines Projekt in Form einer Website.
Nichts Grosses.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten einen Blog oder eine kleine Website in kurzer Zeit zu erstellen.
Durch Learning by Doing erzielst du die besten Ergebnisse und entwickelst wertvolle Erfahrungen.
Nimm die Lernmethode, die dir am besten liegt – je praxisnaher, desto besser.
Im Grundlagenartikel Was ist SEO? findest du ausführliche Basics bezüglich Suchmaschinenoptimierung.
Recherchiere für 30-60 Minuten möglichst vielfältige Lernressourcen und erstelle eine kategorisierte Linkliste oder Lesezeichen-Sammlung. Das kostenlose Notiz-Tool Notion hilft dir, dich zu organisieren, ohne Spreadsheet Chaos.
Wie lange dauert es SEO zu lernen?
Wenn du jeden Tag mehrere Stunden Zeit investierst, um SEO zu lernen, kannst du schon nach 3 Monaten die wichtigsten Grundlagen verstehen und anwenden.
Nach einem Jahr intensiven Lernens und Praktizierens wirst du ein tiefes und umfassendes Wissen über SEO aufgebaut haben.
Wichtig ist es, so schnell wie möglich praktische Erfahrungen zu machen.
SEO ist ein Feld des ständigen Ausprobierens und Lernens aus Fehlern.
Jedes Projekt bietet neue Erkenntnisse, die dein Verständnis vertiefen und deine Fähigkeiten schärfen.
Bei täglichem Einsatz sind Grundlagen in 3 Monaten, fundiertes Wissen in 12 Monaten erreichbar. Frühzeitige Praxis ist entscheidend, da SEO kontinuierliches Experimentieren und Lernen aus Erfahrungen erfordert.
Grundwissen, um SEO selber machen zu können
Ganz ohne Theorie geht es leider nicht.
Damit du strukturiert beginnen kannst SEO zu lernen und nicht kopflos einfach irgendwo beginnst, hier die wichtigsten Gebiete der Suchmaschinenoptimierung, die du brauchts, damit zu SEO selber machen kannst.
- Keywords: Suchbegriffe und Phrasen, mit denen Nutzer bei Google & Co. nach deinen Angeboten oder Inhalten suchen, z.B. "SEO lernen". Die Keyword-Recherche ist der Ausgangspunkt jeder SEO-Strategie, da sie dir zeigt, wonach deine Zielgruppe sucht.
- On-Page-Optimierung: Alle Massnahmen zur Optimierung deiner eigenen Website, z.B. die Verwendung der Keywords in Title-Tags, Meta-Descriptions, Überschriften usw. Das Ziel ist eine klare, nutzerorientierte Struktur und eine hohe Relevanz für die Ziel-Suchbegriffe.
- Backlinks: Links von anderen Websites, die auf deine Website verweisen, übertragen "Linkjuice" und stärken dein Ranking, zumindest wenn der Link von einer seriösen Seite stammt.
- Technisches SEO: Die Basis für ein gutes Ranking ist eine crawlbare, indexierbare und fehlerfreie Website. Aspekte wie Ladezeit, mobile Optimierung und strukturierte Daten spielen hier eine Rolle.
- Content (Inhalte): Hochwertige, einzigartige Inhalte sind der Schlüssel, um in den Suchergebnissen nach oben zu kommen und die Nutzer zu überzeugen. Dazu gehören Blogbeiträge, Produkttexte, Ratgeber, Infografiken, Videos und mehr.
Im nächsten Kapitel schauen wir uns die optimale Reihenfolge an, welche Themen du zuerst angehen solltest, damit du effektiv SEO lernen und machen kannst.
Erstelle für jedes der fünf SEO-Grundlagenthemen eine Mindmap mit den Erkenntnissen und offenen Fragen aus deiner ersten Recherche. In welcher Reihenfolge würdest du die 5 Bereiche angehen?
Artikel fürs Grundlagenverständnis:
→ SEO möglichst einfach erklärt: Erfrischend verständlich (Für blutige Anfänger)
→ Was ist SEO? (Für einen umfassenden Blick auf die Inhalte vom SEO)
Die sinnvollste Reihenfolge der relevanten Themen, um SEO selber zu lernen
Oft stelle ich mir die Frage: Welche Informationen hätte ich gerne zur Verfügung gehabt, als ich meine SEO-Karriere gestartet habe?
Und wie hätte ich weniger Zeit verloren, mit Hilfe ich einer logisch durchdachten Anleitung?
Ich möchte dir einen einfachen Einstieg ermöglichen, damit du SEO selber machen kannst.
Zuerst schauen wir uns die 5 wichtigsten Gebiete im SEO an.
Danach die Reihenfolge, welche du angehen solltest, um SEO so gut wie möglich zu verstehen und um es später erfolgreich anwenden zu können.
Zwei Kriterien sind dabei ausschlaggebend:
- Eine sinnvolle Chronologie (Abhängigkeiten zwischen den Gebieten)
- Technische Komplexität in Verbindung mit dem “Spassfaktor”
5 Säulen die du brauchst um SEO selber zu machen: Hier starten, dort abschliessen
Hier der chronologische Ablauf:
- Keyword-Recherche
- Content-Erstellung (Was ist Content Marketing?)
- On-Page-Optimierung
- Technisches SEO
- Linkaufbau (Off-Page SEO)
1. Keyword-Recherche: Der Grundstein für erfolgreiches SEO
Alles beginnt mit den richtigen Keywords.
Du musst wissen, wonach deine Zielgruppe sucht, um deine Website und deine Inhalte darauf auszurichten.
Die Keyword-Recherche macht den meisten Spass, weil man spielerisch in die Denkweise der Zielgruppe eintaucht und viele Aha-Momente erlebt.
Spass aus meiner Sicht, versteht sich.
Ohne strategisch ausgewählte Suchbegriffe und -phrasen tappst du im Dunkeln.
Du brauchst einen Umriss, dem du folgen kannst.
2. SEO-Content: Mehrwerte schaffen mit relevanten Inhalten
Der zweite Schritt ist die Erstellung von Keyword-relevanten Inhalten.
Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen, Mehrwerte schaffen und direkt Feedback von Lesern bekommen.
Dabei ist es wichtig, dass du nicht nur für die Suchmaschinen, sondern vor allem für die Nutzer schreibst. Nimm Keywords als Orientierungshilfe, stopfe deine Texte aber nicht voll damit.
Eine solide Content Marketing-Strategie hilft dir gute Inhalte zu schaffen.
Wenn bereits Inhalte vorhanden sind, erweitere sie mit deinen Erkenntnissen aus der Keyword-Recherche.
3. On-Page-Optimierung: Schnelle Erfolge beim SEO selber machen
Auf Platz 3 steht das On-Page-SEO.
Hier wird es etwas technischer, aber der Vorteil sind (relativ im SEO-Massstab) schnelle Erfolgserlebnisse und eine Vielzahl an Tools, die einem zeigen, was man besser machen kann.
4. Technisches SEO: Feintuning für die Suchmaschinen
Ohne die Punkte 1-3 ist es wenig sinnvoll, technische Optimierungen vorzunehmen. Deshalb steht das technische SEO auf Platz 4.
Hier geht es darum, deine Website so aufzubauen und zu strukturieren, dass sie von den Suchmaschinen optimal erfasst und eingeordnet werden kann.
Möchtest du mehr über die Beziehung von Webdesign zum SEO wissen?
5. Linkaufbau (Backlinks)
Als letztes folgt der Linkaufbau bzw. Off-Page-SEO. Hier geht es darum, Links von “fremden” Seiten auf die eigene Website zu bekommen, sogenannte Backlinks.
Über den Linkaufbau haben wir am wenigsten Kontrolle und der Erfolg hängt stark von der Qualität der Inhalte ab. Auch die mittlerweile ziemlich gesicherte Annahme von Googles Sandbox spricht für den 5. Platz.
Fange mit der Keyword-Recherche an, erstelle dann relevante Inhalte, optimiere diese für die Suchmaschinen, kümmere dich um die technischen Aspekte und baue zum Schluss hochwertige Links auf.
4 Gründe, wieso es faszinierend ist, SEO selber zu machen
1. Kreativität ausleben und eigene Ideen umsetzen
SEO ist der perfekte Ort zum Ausleben meiner Kreativität.
Egal ob Texte, Videos oder Grafiken – hier gibt es kaum Grenzen.
Und am Ende entstehen meist Inhalte mit echtem Mehrwert für andere.
Was gibt es Schöneres?
2. Psychologische Komponente: In Nutzerköpfe eintauchen
Eine wichtige Komponente im SEO ist angewandte (Marketing-)Psychologie.
Ich tauche ein in die Köpfe meiner Zielgruppe, versuche ihre Bedürfnisse und Suchgewohnheiten zu verstehen und genau darauf einzugehen.
Dabei gibt es wichtige Faktoren, nach denen wir unsere Zielgruppe ordnen: Alter, Hobbies usw.
Ausschlaggebend ist vor allem auch der geografische Standort der Zielgruppe, denn SEO in der Schweiz ist nicht dasselbe wie SEO in Deutschland.
Je besser ich meine Nutzer kennenlerne, desto eher kann ich sie mit meinen Inhalten abholen und überzeugen.
Diese Mischung aus Einfühlungsvermögen und strategischem Denken fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
3. Motivation beim SEO selber machen: Sichtbare Ergebnisse und Wertschätzung
Wenn eine von mir betreute, SEO-optimierte Website bei Google auf den vorderen Plätzen landet, ist das für mich jedes Mal wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.
Für Aussenstehende wirken meine Methoden oft wie eine Geheimwissenschaft.
Aber genau dieses Gefühl, etwas Besonderes zu können, treibt mich immer wieder an.
4. Immer wieder Neues lernen im SEO
SEO entwickelt sich ständig weiter.
Google ändert dauernd die Spielregeln, neue Tools kommen auf den Markt, Nutzerverhalten wandelt sich.
Heisst für mich:
Stillstand ist keine Option, ich muss am Ball bleiben.
Das fordert mich, aber genau das motiviert mich auch.
Jede Änderung des Algorhythmus ist eine Chance, die Nase noch weiter vorn zu haben.
Nebenbei entwickle ich viele Skills, die auch in anderen Bereichen gefragt sind, von Datenanalyse bis UX Design.
Was kostet es, SEO selber zumachen? So Pi mal Daumen...
De Kosten für SEO pauschal zu beziffern ist etwa so, als würde man fragen “Was kostet ein Auto?”.
Es kommt halt darauf an.
Familienkutsche oder Sportwagen?
Diesel oder Elektro? Neu oder gebraucht?
Genau so verhält es sich mit der Suchmaschinenoptimierung.
Je nach Branche, Wettbewerbssituation, Website-Zustand und Ressourcen kann der finanzielle Einsatz stark variieren.
Machen wir trotzdem, ohne Gewähr, Pi mal Daumen, weil jeder, einschliesslich mir, gerne Zahlen sehen würde, wenn man nach einem Angebot oder einer Leistung sucht.
SEO selber machen: Eine vage Kostenrechnung
Auch wenn man keine externen Dienstleister oder Agenturen beauftragt, ist SEO nicht völlig kostenlos.
Es fallen einige wiederkehrende und einmalige Kosten an, die man bei der Planung berücksichtigen sollte.
Beispielrechnung für 1 Jahr
| Kostenpunkt | Kosten CHF | Prozent |
| SEO-Kurs | 750 | 8.30% |
| Fachliteratur | 200 | 2.20% |
| Keyword-Tools | 1800 | 19.90% |
| Content-Erstellung | 1200 | 13.30% |
| Linkaufbau | 3600 | 39.80% |
| Fortbildungen | 1500 | 16.60% |
SEO-Kurse und Fortbildungen brauchst du nicht, falls du autodidaktisch gut bist.
Zuerst würde ich Youtube und andere Video Plattformen durchkämmen.
Es gibt sehr viele, sehr gute kostenlose Inhalte.
Gesamt: 9.050 CHF
Je selbständiger du arbeitest, desto weiter sinken deine Kosten.
SEO-Kurse, Fachliteratur und Fortbildungen kannst du mit guter Recherche hochwertiger, kostenloser Inhalte gleichwertig ersetzen.
Im Vergleich zu Agenturkosten, die schnell 1.500-3.000 CHF pro Monat betragen können, kann es sich dennoch lohnen.